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Schwere Borkenkäferschäden im Altstetterwald.

Die zunehmende Trockenheit in den Wäldern begünstigt die Vermehrung des Borkenkäfers. Durch die Trockenheit sind die Bäume geschwächt und können sich, bei beginnendem Befall, nicht mit Harzfluss wehren. Der Altstetterwald wurde im Sommer 2019 stark befallen. In den Abteilungen 1, 3, 9, 10, 11, 12 und 18. etc. mussten mehrere Parzellen total geräumt werden (siehe Abb.). Das geschlagene Holz wurde sofort in ein Feldlager nach Schlieren transportiert, wobei die Distanz von min. 500m zur nächsten Bewaldung eingehalten wurde. Dies weil der Borkenkäfer nur max. 500m im Flug zurücklegen kann. Die geschlagen Mengen Fichten beträgt 1200m3; in seiner langen Karriere musste unser Förster noch nie so viele Totalräumungen durchführen veranlassen.

Abteilungen mit Borkenkäferbefall

Schadenkarte

Schadenflächen

Schadenbilder

Die Bilder oben links und rechts zeigen die typischen Bohrlöcher und Frassschäden des Borkenkäfers. Die Blaufärbung des Holz (unten im Bikd) entsteht durch Schlauchpilze (Bläuepilze) mit denen die Borkenkäfer in Symbiose leben. Die Käfer profitieren von den Pilzen durch deren Abbau von giftigen Abwehrstoffen Baumes einerseits und dienen als Nahrungsbasis der Käferlarven andererseits.

Schadenbilder