Willkommen im Altstetterwald

Informationen für Teilrechtsbesitzer

Bauen mit Buche und Eibe

Ein wegweisendes Beispiel lokal gewachsenes Buchen- und Eibenholz als Baumaterial anstelle von Beton und Eternit einzusetzen, ist der Forst-Werkhof Neubau von Grün Stadt Zürich im Albisgüetli. Der vermehrte Einsatz von Buchenholz als Baumaterial soll längerfristig die Nachfrage nach dieser Holzart verstärken und damit auch zu höheren Preisen führen.

Obwohl die Buche in Mitteleuropa und eben auch in den Zürcher Wäldern die Buche sehr häufig vorkommt, wird ihr Holz selten als Bauholz gebraucht, nicht aus Gründen der mangelnden Qualität, denn Buchenholz weist aufgrund seiner Härte, Dichte und Festigkeit günstige Eigenschaften auf. Es trocknet jedoch sehr langsam und schwindet dabei stark, was bei grösseren Balken-Querschnitten ein Problem darstellen kann.

Im Unterschied zur Buche ist die Eibe in Mitteleuropa eher selten geworden. Der Uetliberg jedoch weist die grösste Eibenpopulation Mitteleuropas auf. Dieser aussergewöhnlich grosse Eibenbestand konnte für das Pilotprojekt aktiviert und nutzbar gemacht werden. Die Eibenschindeln mit ihrer kräftigen Zeichnung, wurden als Aussenabdeckung verwendet. Diese geben dem neuen Teil des Werkhof ein attraktives Kleid, der Bau insgesamt ist das Resultat präziser Planung und hochstehendem, professionellem Handwerk.

Ein Dokumentation des Projekts von Grün Stadt Züri finden Sie hier.

Dokumentarfilm: «Bauen mit Buche und Eibe

Unter Bäumen die letzte Ruhe finden

Waldbestattungen stossen in Zürich auf Anklang

Seine Asche bei einem Baum begraben lassen, in diesen aufgenommen werden und gen Himmel wachsen: Vielleicht ist es diese Vorstellung, welche die Waldbestattungen in Altstetten anziehend macht.

Corsin Zander (NZZ 24.07.2014) weiter>>

Betriebsplan Holzkorporation Altstetten 2013/14 - 2022/23

Der neue Betriebsplan der Holzkorporation Altstetten für die Periode 2013/14 - 2022/23 wurde von Praktikant Markus Kaufmann, Kreisforstmeister Res Guggisberg und Revierförster Willy Spörri gemeinsam erarbeitet. Die Verifizierung der Bestandeskarte wurde im Sommer 2013 vorgenommen. Das kantonale Amt für Landschaft und Natur, Abteilung Wald stellte die Grundlagen Bestandeskarte, Vorratsinventur, Ergebnisse der Forsteinrichtung, Nutzungszahlen und diverse Auswertungen in Form von Tabellen und Diagrammen zur Verfügung.



Waldknigge

Fahrverbote einhalten

Auf Waldwegen und Waldstrassen herrscht ein generelles Fahrverbot für Motorfahrzeuge. Mountainbiker bleiben auf befestigten Wegen, Strassen oder den speziell für sie eingerichteten Biketrails. Das Befahren von Trampelpfaden ist verboten.

Bäume nicht beschädigen

Brechen Sie keine Äste ab, beschädigen Sie die Rinde nicht, betreten Sie den Jungwuchs nicht und verzichten Sie auf wildes Feuermachen.

Hunde an die Leine

Hunde sind im Wald an der Leine zu führen, damit das Wild nicht gestört wird. Halten Sie Ihren Hund immer unter Kontrolle (speziell im Frühling während der Setzzeit der Rehe).

Abfall gehört nicht in den Wald

Entsorgen Sie Abfall bei sich zu Hause oder in den vorhandenen Kübeln.

Absperrungen respektieren

Beachten Sie bei Holzschlägen unbedingt die Signalisation und Absperrungen. Sie gefährden sonst Ihr Leben und dasjenige von Waldarbeitern. Halten Sie sich an deren Anweisungen.

Reiten

Reiten Sie nur auf Wegen, welche den Pferdehufen standhalten. Reiten Sie wegen den Vegetationsschäden und der Bodenverdichtung nicht querwaldein.